Organisation der IBK

In der Internationalen Bodensee-Konferenz arbeiten die Regierungen und Verwaltungen der Bodenseeregion zusammen. Die Organisation der IBK setzt sich aus mehreren Organen zusammen, die jeweils mit unterschiedlichen Kompetenzen und Aufgaben ausgestattet sind. Die Basis dafür liefert das Statut der IBK aus dem Jahr 1994, das zuletzt am 1. Januar 2010 aktualisiert wurde. 

 

Regierungschefkonferenz

Die Regierungschefs der IBK beraten regelmäßig über gemeinsame politische Anliegen und Ziele für die Bodenseeregion. Sie legen die strategischen Schwerpunkte, Projekte und das Budgets fest und setzen sich mit Resolutionen und politischen Delegationsreisen in Richtung der nationalen Ebenen und der EU für IBK-Themen ein.

Ständiger Ausschuss

Der Ständige Ausschuss ist das operative Organ der IBK. Ihm gehören die obersten Funktionsträgerinnen und -träger der Verwaltungen der zehn Mitgliedsländer und Mitgliedskantone an. Er führt die Geschäfte der IBK, setzt Kommissionen oder Arbeits- und Projektgruppen ein und pflegt die Kontakte zu den Partnerorganisationen. Er tagt dreimal im Jahr, wovon zwei Sitzungen in erweiterter Form mit allen Vorsitzenden der IBK-Kommissionen stattfinden.

Kommissionen

Auf Arbeitsebene verfügt die IBK über sieben Fachkommissionen: Bildung, Wissenschaft und Forschung; Kultur; Umwelt; Verkehr; Wirtschaft; Gesundheit und Soziales sowie Öffentlichkeitsarbeit und über zahlreiche Projekt- und Arbeitsgruppen. 

Geschäftsstelle

Die IBK unterhält eine Geschäftsstelle mit Sitz in Konstanz. Sie unterstützt den jährlich wechselnden IBK-Vorsitz als operative Stabsstelle. Von dort aus werden die Aktivitäten der IBK nach innen und außen koordiniert. Sie ist zudem zentrale Kontaktstelle der IBK und pflegt die Beziehungen im Netzwerk der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und zu anderen Grenzregionen.